HM Trial Cutter – 1790
Das Set enthält:
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Lasergeschnittene und gravierte Elemente aus MDF und Birnenholz.
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Deck aus Lindenholz, lasergraviert und -geschnitten, mit Details, die Holznägel (Treenails) imitieren.
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2 Bögen chemisch geätztes Messing.
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Hochwertige 3D-gedruckte Teile.
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3 historisch originalgetreue Segmente beweglicher Kiele (Drop Keels) mit Winden.
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Doppelte Rumpfbeplankung: die erste Schicht aus Lindenholz, die zweite aus Birnbaumholz.
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Stangen aus Walnussholz für Masten.
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Verschiedene Stärken von Takelgarn – schwarz und naturfarben – sowie alle benötigten Blöcke und Beschläge.
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Vollfarbige, detaillierte Anleitung sowie elf Planbögen, die auch Zeichnungen der Masten und der Takelage enthalten.
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Set mit lasergravierten Imitationen von Holzdübeln an den Innen- und Außenbordwänden.
Instrukcja – HM Trial Cutter
Maße des Modells:
- Maßstab: 1:64
- Gesamtlänge: 570 mm
- Gesamthöhe: 495 mm
- Gesamtbreite: 285 mm
Geschichte – HM Trial Cutter – 1790
„Trial“ wurde von Thomas Dusterville in Plymouth nach einem Entwurf von Kapitän John Schank gebaut (bestellt am 1. Dezember 1788). Sie war 65 Fuß (ca. 19,8 m) lang, 21 Fuß (ca. 6,4 m) breit und hatte eine Tonnage von 123 Tonnen. Die Besatzung bestand aus 45 Personen. Der Rumpf wurde mit drei verschiebbaren, von Schank entwickelten Kielen ausgestattet, die bei geringem Tiefgang und unter Segeln für Richtungsstabilität sorgten.
Am 28. Juni 1793 übernahm Trial das Kaperschiff Le Feret (14 Kanonen) aus St. Malo. Im Jahr 1797 eroberte sie die Kaperbrigg Le Courier de la Mer. Im Jahr 1798 nutzte die Trial bei der Überwachung der Invasionsflottille in Le Havre in Begleitung einer Fregatte und eines Bombenschiffs ihre Fähigkeit, nahe an der Küste zu navigieren, in einem kurzen Gefecht mit der Fregatte La Confiance (36 Geschütze) sowie der Korvette La Vesuve (20 Geschütze). Die Fregatte lief auf Grund, wurde aufgegeben und später von einer britischen Landungstruppe in Brand gesetzt. Die Korvette wurde ebenfalls auf den Strand geworfen, später jedoch wieder flottgemacht und entkam dank des Eingreifens überlegener französischer Streitkräfte.
Die Trial wurde 1810 außer Dienst gestellt und in Waterford zu einem Lagerschiff umgebaut. Schon in den 1940er Jahren. Im 19. Jahrhundert befand sie sich in Callao in Peru, diente dort als Kohlelager und wurde schließlich 1848 verkauft – eine für ein solches Schiff außergewöhnlich lange Dienstzeit.
Bei ihrem ersten Einsatz im Jahr 1790 war Trial mit 8 3-Pfünder-Kanonen bewaffnet. Im Jahr 1793 wurden 4 12-Pfünder-Karronaden hinzugefügt. Genau mit dieser Bewaffnungskonfiguration wurde sie im Modellbausatz dargestellt – insgesamt 12 Geschütze. Die Trial war auch für die Montage von Drehbassen (swivel guns) an den Schanzkleidern vorgesehen, doch Untersuchungen zeigen, dass diese nie verwendet wurden, weshalb sie im Set nicht berücksichtigt wurden. Es ist erwähnenswert, dass nach der Einführung der Karronaden auf Schiffen der Bedarf an Drehgeschützen verschwand – Karronaden waren in derselben Rolle deutlich effektiver.
















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